Die bislang vorliegenden Entwürfe zur Novellierung des SGB VIII fordern in §§ 36, Abs. 4 und 36a-f eine „Qualifizierung der Hilfeplanung“. Doch wie kann eine Qualifizierung vorgenommen werden? Nach welchen Kriterien kann die Auswahl der Hilfen erfolgen („Geeignetheit“)?

Hierfür kann ein Instrument die Grundlage schaffen, das für Jugendämter alltagstauglich die Wirkungen der Hilfen erfasst und zentrale Wirkfaktoren sichtbar macht. Die Erkenntnisse können zur Qualifizierung des Hilfeplanprozesses genutzt sowie zur Untermauerung des Ressourceneinsatzes eingesetzt werden. Ein solches Instrument ermöglicht zudem direkte Hinweise zur Eignung der geplanten Hilfen.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "WirkJuBe-Hilfeplanung" nimmt die Hilfeplanung als bedeutsamen Wirkfaktor in der Erziehungshilfe in den Fokus.

Der Nutzen für Jugendämter

Mit dem neuen Forschungsprojekt haben teilnehmende Jugendämter die Chance, von Anfang an dabei zu sein und erhalten:

  • eine differenzierte und transparente Darstellung der Leistungsqualität und des damit verbundenen Erfolgs, die auf einer einheitlichen Erfassung basiert;
  • Hinweise zu eigenen Stärken und möglichen Verbesserungspotentialen unter dem Aspekt des Qualitätsmanagements;
  • ein Profil, welches im Rahmen eines geschützten Benchmarkings dem Vergleich mit anderen Jugendämtern dienen kann;
  • eine empirisch belastbare Grundlage für die Qualifizierung der Hilfeplanprozesse und einen Wirkungsdialog aller Hilfebeteiligten;
  • Hinweise, welche Hilfe bei welcher Ausgangslage geeignet ist und damit auch die Möglichkeit, die Zuweisungsqualität zu erhöhen;
  • Befunde zur Sicherstellung der für erfolgreiche Hilfen notwendigen Partizipation und Personalausstattung.

Weitergehende Informationen

Weitergehende Informationen erhalten Sie in nachfolgender Datei, die wir Ihnen zum Download zur Verfügung stellen. Bei Fragen und/oder bei Interesse an einer Teilnahme kontaktieren Sie Herrn Dr. Michael Seligmann - Geschäftsführung IZdS - per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02506-3067977.

Bitte reichen Sie Ihre Interessensbekundung bis spätestens 28. Februar 2017 bei uns ein!

iconPDFDas Forschungsprojekt WirkJuBe-Hilfeplanung (1,2 MiB)

09.12.2016 von Dr. Michael Seligmann